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Durchstanzen von Stahlrohren als Alternative zum einwandigen Stanzen

Flexibles und deformationsfreies Stanzen von Zaunpfosten und anderen Rohren, ob quadratisch, rechteckig, rund oder oval, die als Konstruktionselemente beim Bau von Zaun- oder Toranlagen ein-gesetzt werden, erfordert lange Jahre Erfahrung im Stanzmaschinen- und Werkzeugbau.
Durchstanzen von Stahlrohren als Alternative zum einwandigen Stanzen

Im Vergleich des einwandigen Stanzens gegenüber dem Durch-stanzen eines Rohres kann durchaus eine höhere Produkti­vität beim Durchstanzen erreicht werden. Bei nur geringem Mehraufwand kann die Effektivität um bis zu 35 % erhöht werden.

Die Petig AG baut seit vielen Jahren Rohrstanzmaschinen, die in erster Linie Rohrpfosten oder Regalständer durch und durch stanzen.

Typische Anwender dieser Rohr­stanzanlagen sind die Hersteller von:

- Leitern und Ladeneinrich­tungen,

- Geländer und Treppen sowie - Gerüst-, Stahl- und Leichtme­tallbau.

Beim Durchstanzen von Rohren wird mit dem Stanzstempel die obere Rohrwand gelocht und mit dem Stanzbutzen, der jetzt als Stempelverlängerung gilt, die untere Rohrwand gestanzt. Der Butzen wird quasi als Schneid­werkzeug eingesetzt. Dabei muss die Stanzbutzen­führung in der Spreizmatrize und dem Matrizenhalter sehr eng sein, damit der Butzen nicht aus­weichen kann.

Bei Gruppenlochungen von Regalsystemen muss jedes Stanzloch mit Stanzbutzenfüh­rung eins wie das andere sein.
Die Qualität der Lochung oben wie unten ist annähernd gleich. Das untere Loch kann, je nach Materialstärke, 0,2 - 0,3 mm grö­ßer sein.
Diese minimale Abweichung vom Sollmaß beeinträchtigt die allge­meine Funktion bei der Weiter­verarbeitung nicht.
Ein weiterer Vorteil dieser Stanz­technik ist die hundertprozentige Stanzabfallbeseitigung. Alle Stanzbutzen befinden sich nicht mehr im Rohr, sondern fallen bei jedem Stanzhub durch den Maschinentisch in eine Schrottkiste. Dadurch kann das Quadrat- oder Rundrohr zur Weiterverarbeitung auf die entsprechende Seite au­tomatisch gedreht werden.

Die Spannzangen im VMW (Vor­schubmesswagen) können über die Steuerung in jede beliebige Rohr-Position gedreht werden. Die gleichzeitige Bearbeitung von vier Rohren kann je nach Rohrgröße bewerkstelligt werden. Rohrlängen von bis zu 8 m sind keine Seltenheit.

Das entscheidende bei diesen Maschinen sind natürlich die Stanzwerkzeuge. Diese müssen, bedingt durch die bisweilen großen Rohrdurchmes­ser, lange Werkzeugführungen haben. Eine Stempelschmierung mit einem guten Stanzöl verlän­gert die Lebensdauer der Werk­zeuge.

Beim Stanzen von nichteisen Metallen oder rostfreien Stählen werden die Stempel oberflächen­vergütet, so dass Kaltaufschwei­ßungen ausgeschlossen sind. Man legt besonderen Wert auf das schnelle Wechseln der Werk­zeuge. Deshalb sind alle Rohr­stanzmaschinen grundsätzlich mit Schnellwechsel-Werkzeugen ausgerüstet.

Die Antriebshydraulik ist eine speziell für die Stanztechnik ent­wickelte, leistungsfähige Schnell­stanzhydraulik, die mit schneller Ventiltechnik und Speicher eine Hubzeit von 0,4 s. bei 50 mm Hub erreicht.

Der Stanzhub kann an der Ma­schinensteuerung vom einwan­digen zum zweiwandigen Stan­zen eingestellt werden.

Quelle: Der Schnitt- & Stanzwerkzeugbau, Ausgabe 4/2010 (16.07.2010)



 
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